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Heizungssysteme

Die Energiepreise haben sich in den vergangen Jahren in unerwartete Höhen geschraubt. Aufgrund der immer noch starken Fokussierung auf fossile und somit endliche Brennstoffe wie Öl oder Kohle ist auch keine Umkehrung dieses Trends in Sicht. Da auch die Verschmutzung der Umwelt ein zentrales Thema in der Gegenwart ist, welches in Zukunft wohl noch präsenter sein wird, sollte auch umweltfreundliches und energiesparendes Heizen im Vordergrund stehen. Möchte man in der Zukunft noch bezahlbare Energie konsumieren, sollte man über die Erneuerung der Heizungssysteme nachdenken.
Aus diesem Grund werden im Folgenden vier Heizungssysteme vorgestellt, welchen in der Zukunft eine größere Bedeutung zukommen sollte:

Pelletheizung

Energiesparen ist modern wie nie – insbesondere im Heizungsbereich. Wer also sowohl die Brennstoffkosten reduzieren als auch möglichst umweltfreundlich heizen möchte, für den ist eine moderne Pelletheizung ein toller Tipp.
Bei einer Pelletheizung werden gepresste Holzpellets durch eine Zuführeinrichtung periodisch an die Brennkammer der Heizung geliefert. Diese bedarfsgerechte Befüllung erfolgt vollautomatisch. Innerhalb dieser Brennkammer werden die Pellets dann verbrannt und erzeugen dadurch Wärme. Mit dieser Wärme wird das Wasser für den Heizkreislauf erhitzt. Der Vorteil ist, dass die Wärmeverteilung bei einer Pellet-Zentralheizung genauso verläuft, wie bei einer herkömmlichen Heizung, sodass keine Umrüstung auf spezielle Heizkörper notwendig ist. In Sachen Komfort kann eine Pelletheizung durchaus mit fossilen Brennstoffen mithalten. Lediglich die Befüllung mit Pellets und die Entnahme der Asche sind nötig, um den laufenden betrieb aufrecht zu erhalten.
Die Anschaffungskosten einer Pelletheizung sind etwas höher als die Anschaffungskosten einer herkömmlichen Heizungsanlage. Durch die niedrigen und vor allem stabilen Anschaffungskosten der Pellets gleicht sich dieser Mehrbetrag jedoch über einen längeren Zeitraum gesehen wieder aus.

Die Installation einer Pellet-Zentralheizung bietet also langfristig nicht nur den Vorteil eines umweltfreundlichen Heizens, sondern auch einen Kostenvorteil gegenüber fossilen Brennstoffen.

heizkörper einer herkömmlichen heizung

Wärmepumpe

Technisch gesehen ist eine Wärmepumpe eine Apparatur, welche mit Hilfe von Technik und zugeführter Arbeitsenergie thermische Energie aus einem Medium mit niedriger Temperatur gewinnt. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Im Prinzip funktioniert eine Wärmepumpe wie ein Kühlschrank. Ein Kühlschrank entzieht mit Hilfe eines Wärmetauschers dem Inneren die Wärme um Speisen und Getränke kalt zu halten, während die entzogene Wärme als Abwärme nach draußen geleitet wird. Bei der Wärmepumpe ist es ähnlich, nur dass die entzogene Wärme (zum Beispiel aus dem Inneren der Erde), nicht ungenutzt entweicht. Diese Wärme wird von der Pumpe genutzt, um damit das angesprochene Medium auf eine für Heizzwecke benötigte Temperatur zu bringen.
Bei der Wärmepumpe handelt es sich um eine ökologisch sehr wertvolle und vor allem Ressourcen schonende Heiztechnik, denn die Energie, welche der Pumpe zugeführt werden muss, ist wesentlich geringer als die eines herkömmlichen Heizsystems.
Aufgrund diverser staatlicher Förderprogramme lohnt sich der Einbau einer Wärmepumpe zudem finanziell – eine rundum gelungene Alternative zu fossilen Brennstoffen.

Solarthermie

Unter Solarthermie wird die Umwandlung der Sonnenenergie und nutzbare thermische Energie bezeichnet. Da für das Heizen lediglich Sonnenenergie benutzt wird, handelt es sich bei der Solarthermie um eine erneuerbare Energie, welche vollkommen frei von fossilen Brennstoffen existieren kann.
Bei allen positiven ökologischen Aspekten der Solarthermie muss natürlich angemerkt werden, dass der Breitengrad, in welchem sich Deutschland befindet, nicht gerade ideal dazu geeignet ist, Energie über Sonnenkollektoren zu gewinnen. Insbesondere in Mittel- und Südamerika, Afrika, dem Nahen Osten und Australien wäre die Energiegewinnung über Solarthermie allerdings eine sehr sinnvolle Methode.
Aufgrund der ökologischen Wirkung der Solarthermie wird auch diese erneuerbare Energie staatlich gefördert. Bei einer Erstinstallation fördert das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bis 40m² jeden verlegten m² mit 90€ für Kombianlagen. Weitere Boni sind zudem möglich.

Die Nutzung von Solarthermie hat wie bereits erwähnt vor allem ökologische Vorteile, kann sich durch die zahlreichen Fördermaßnahmen aber auch finanziell auszahlen.

Infrarotheizung

Infrarotheizungen sind Elektroheizungen. Sie nutzen die neueste Infrarottechnik, um das Heizen möglichst effizient zu gestalten und dadurch viel Strom zu sparen.
Wird die Infrarotheizung sinnvoll eingesetzt, kann sie gegenüber konventionellen, auf fossilen Brennstoffen beruhenden Heizungen bis zu 50% Energiekosten einsparen. Durch minimale Vorwärmzeiten entsteht zudem ein hoher Nutzungskomfort.
Optisch ist eine Infrarotheizung sehr facettenreich. Sie kann zum Beispiel an der Decke montiert werden, oder als Infrarotheizung Spiegel an der Wand. Die ausgesendete Wärme verteilt sich dabei ähnlich wie bei einem Kachelofen.
Infrarotstrahlen sind elektromagnetische Wellen, welche für den Menschen völlig gefahrlos sind. Regulieren kann man die Infrarotheizung meistens über ein Funkthermostat. Im Gegensatz zu anderen Heizsystemen, erwärmt eine Infrarotheizung nicht die Luft, sondern feste und flüssige Gegenstände, welche dann die Wärme wieder abgeben und so den Raum erhitzen.
Der Nachteil einer Infrarotheizung liegt ganz klar in den stetig steigenden Strompreisen, denn Strom ist für ihre Funktionstüchtigkeit Voraussetzung.

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Wie macht man ein richtig gutes Lagerfeuer

Lagerfeuer – ein Hauch von Abenteuer
Das richtig blasen lässt ein tolles Feuer entstehen

Was für unsere Vorfahren selbstverständlich war, ist heute durch Gesetze und Verordnungen fast aus unserem Leben verschwunden. Doch die Faszination für das Feuer ist geblieben. Ein Lagerfeuer zieht uns magisch an, vermittelt ein Gefühl von Freiheit und wilder Romantik, lässt die Verbundenheit zur Natur in seiner ursprünglichen Art erahnen. Am Lagerfeuer vergisst man die Hektik des Alltags, Zeit wird bedeutungslos.
Am offenen Feuer in der Natur zu sitzen, ist nicht nur ein sommerliches Vergnügen. Wie vor tausenden von Jahren lässt sich das zu jeder Jahreszeit bewerkstelligen.

Den Feuerteufel zähmen

Am Lagerfeuer kann man nicht nur gemütlich sitzen und sich wärmen. Auch Kochen und Schlafen ist möglich. Dazu sollte man aber wissen, wie die Feuerstelle für den jeweiligen Zweck anzulegen ist und welches Holz sich am besten dafür eignet. Trockenes Holz aufeinanderschichten und anzünden, mag vielleicht für die alljährlichen Hexen- und Sonnenwendfeuer ausreichen. Um ein richtiges Lagerfeuer anzuzünden, ist etwas mehr Wissen erforderlich. Beim Anlegen eines Feuerplatzes sollte man Folgendes beachten:

  • Kein Feuer auf trockenem Moorboden, auf Moos oder Baumwurzeln! Hier kann das Feuer unterirdisch weiter brennen und noch nach Tagen einen Schwelbrand auslösen.
  • Windrichtung beachten! Funkenflug kann entfernte trockene Bäume oder Äste entzünden. Das Feuer vor Wind schützen, um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern.
  • So wenig wie möglich Spuren hinterlassen! Rasen zum Beispiel ausstechen und nach dem Auslöschen des Feuers wieder einsetzen.
  • Sand, Kies oder Erdboden als Untergrund bevorzugen!
  • Auf feuchtem oder nassem Boden zwei, drei Lagen trockene Äste schichten, übriges Holz darauf verteilen und anzünden (Altarfeuer).

Das richtige Feuer für jede Gelegenheit


Jedes Holz erzeugt beim Verbrennen eine eigene Atmosphäre und seine spezielle Lichtqualität. Auch die abgegebene Wärme variiert je nach Art des Holzes.

  • Weichholz (Pappel, Linde, Birke, Kiefer, Fichte) brennt schnell, eignet sich daher zum Anzünden des Feuers und auch zum schnellen Kochen.
  • Hartholz (Eiche, Buche, Esche, Lärche) brennt langsam an, erzeugt dafür eine lang anhaltende Hitze und eine heiße Glut.
  • Nadelholz brennt schnell mit viel Rauch. Es verursacht Funkenflug. Das harzhaltige Holz eignet sich nicht, wenn man am Feuer schlafen will

Zum Entzünden eines Lagerfeuer benötigt man trockenes Material. Die dünne, fast papierne Außenrinde der Birke brennt durch ihren hohen Terpentengehalt sogar bei feuchtem Wetter.
Will man das Feuer ohne Streichholz oder Feuerzeug entfachen, ist Zunder das wichtigste Material.

  • Trockene Grasrispen und Flugsamen von Löwenzahn, Pappel oder Weiden
  • Trockenes Laub und Flechten
  • Dürre Brennesselfasern oder Farnblätter
  • Baumharze und Holzstaub
  • Fäden aus der eigenen Kleidung oder Flusen aus Hosentaschen

eignen sich zum Entzünden des Feuers. Am besten legt man dazu zwei Holzstücke parallel zueinander auf den Boden, darüber ein Reisigbündel und platziert den Zünder darauf. Über den Zunder stellt man dünnes Reisigholz pyramidenförmig auf. So entsteht eine Höhle, die durch Kaminwirkung einen guten Zug zum Entfachen des Feuers schafft. Nach dem Anzünden legt man nach und nach immer dickeres Holz dazu.

Praktische Tipps für die Wildnis

Tier in der Wildnes auf Paarung

Trockenes Holz findet man an Nadelbäumen. Dürres Reisig kann vom Stamm abgebrochen werden. Oft hängt auch totes Holz im Geäst.
Dünne Stücke, sogenannte Lockenstäbchen, lassen sich mit einem Messer herstellen.
Streichhölzer spalten, wenn der Vorrat begrenzt ist. Um das dünne Holz anzuzünden: Streichholz mit Daumen und Mittelfinger unterhalb des Zündkopfes festhalten und Zündkopf mit leichtem Druck des Zeigefingers über die Reibefläche ziehen.
Mit Feuerstein und Stahl lassen sich Funken erzeugen, die den Zunder ebenfalls entzünden können. Schlägt man mit dem Messer darauf und ein großer Funke trifft auf den Zunder, beginnt dieser zu glimmen. Vorsichtig, richtig blasen bis sich eine kleine Flamme zeigt, weiteren Zunder dazugeben und auf die Feuerstelle legen. Funken entstehen auch beim Aneinanderschlagen von Pyrit- oder Quarzsteinen.
Durch eine Lupe, Brillengläser, die Linse von Kamera oder Feldstecher lassen sich Sonnenstrahlen bündeln und damit ebenfalls Zunder zum Glimmen bringen

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Energiesparen und Umweltschutz

Der Umweltschutz ist in unserer Zeit zu einem zentralen Problem geworden, das wir um den Willen der Zukunft der nachfolgenden Generationen weitgehend in den Griff bekommen müssen, damit sie überhaupt noch eine Zukunft auf diesem Planeten haben.

Wo frühere Generationen wahllos Giftstoffe, Schmutz und andere die Umwelt belastende Abfallstoffe der Industrie in die Luft pusteten, hielt gegen Ende der 70 er Jahre plötzlich Umweltbewusstsein Einzug in die Köpfe der Menschen. Es ist unsere Erde, die wir mit solch unbedachten Handlungen zerstören, spätestens seit der Entdeckung des Ozonlochs und der ansteigenden Luftverschmutzung wissen wir, was daraus resultieren kann. Daher ist die Infrarotheizung von http://www.infrahome.de/ eine gute alternative, um Geld und Energie zu sparen.

Doch leider ist es ein Problem des Umweltschutzes, dass wir die meisten Schadstoffe bei der Herstellung von Energie erzeugen. Und ein Leben ohne Strom, Auto, Heizung und alle damit verbundenen Annehmlichkeiten, in der heutigen Zeit? Unvorstellbar.

Darum ist mit dem Umweltschutz unweigerlich das Energiesparen verbunden, das nicht nur unseren Geldbeutel, sondern auch unseren Planeten schont. Da man natürlich nichts desto trotz immer Energie benötigt und nicht den gesamten Verbrauch wegstreichen kann, ist es nötig neue Technologien zu entwickeln, die die Herstellung von Strom aus alternativen Energiequellen optimieren. Damit wir in Zukunft einmal gänzlich unabhängig von den fossilen und atomaren Brennstoffen sind, die nicht nur ein hohes Umweltrisiko darstellen, sondern bei dem derzeitigen Energiebedarf auch schnell erschöpft sein werden.

 

welt umgeben von zwei blättern

Doch was ist das überhaupt „ Energie “? Etwa Strom? Oder Elektrizität?

Und woher kommt Energie überhaupt? Was sind denn fossile und was erneuerbare Energien? Wie kann man als Einzelperson zum Umweltschutz beitragen, wie Energie sparen und so den Klimawandel und den Treibhauseffekt abschwächen?

Diese und ähnliche Fragen werden auf diesen Seiten beantwortet.

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Globale Erwärmung

Wirkungen des menschlich verursachten Treibhauseffekts auf das Weltklima
CO2 wird als das gefährlichste Treibhausgas gehandelt, da es bereits in der natürlichen Konzentration einen sehr hohen Anteil an der Wärmerückstrahlung ausmacht und durch den Menschen übermäßig produziert wird.
Das hat eine Zunahme der CO2 Konzentration zur Folge, wodurch noch weniger Wärmestrahlung zurück in das Weltall entweichen kann und sich die durchschnittliche Temperatur erhöht.
Durch eine globale Temperaturerhöhung werden sich aber die klimatischen Bedingungen zwangsläufig verändern, was ungeahnte Ausmaße für manche Regionen der Erde haben wird.
So ist bereits heutzutage durch die erhöhte Durchschnittstemperatur ein permanentes Schmelzen der Polkappen zu beobachten. Durch das Schmelzen der gewaltigen Eismassen steigt der Pegelstand der Weltmeere stetig an, was für manche Länder die nur knapp über Meeresspiegelniveau liegen, langfristig gesehen zum sprichwörtlichen Untergang führt.

erde die im meer versinkt

Ganz abgesehen von anderen klimatischen Störungen, die sich durch die Temperaturerhöhung häufen werden, wie zum Beispiel Wirbelstürme und Hurrikans, heftige Regenfälle, damit verbundene Überflutungen und so weiter. Eine genaue Prognose, was für verheerende Auswirkungen der Klimawandel haben wird kann zwar nicht eindeutig bestimmt werden, aber die Dringlichkeit des Klimaschutzes rückt immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit.

Schließlich wurde dieser als anthropogener Treibhauseffekt bezeichnete Vorgang der Erderwärmung erst durch den Menschen bewirkt und muss deshalb auch von ihm so weit wie noch möglich an seinem Fortschreiten gehindert werden.
Innerhalb des letzten Jahrhunderts hat die menschliche Rasse es geschafft, vor allem durch die Industrialisierung, den Konzentrationsanteil von CO2 und Methan in der Atmosphäre um 20%, beziehungsweise um 90% bei Zweiterem zu erhöhen. Auch im Bad lässt sich Energie und Geld sparen auf der Webseite infrahome – Infrarotheizung Bad finden sie weitere Informationen.